Willkommen bei Praxis und Kultur!

Zum Blog Der Blog „Praxis und Kultur“ hat – wenn man es so sagen will – zwei Geburtshelfer. Der erste ist die gleichnamige Schriftenreihe, die seit 2011 im Cuvillier-Verlag erscheint und an dessen viertem Band „Zwischen Virtuosität und Struktur“ mehrere Autoren des Blogs beteiligt waren. Der zweite ist der Diskussionszusammenhang des regelmäßig stattfindenden Doktoranden-/Masterkolloquiums „Praxis und … weiterlesen »

Rezension zu Tim Seitz: Design Thinking und der neue Geist des Kapitalismus

Als wir 2015 im Kolloquium Praxis und Kultur das Thema „Kulturanthropologische Methoden im Innovationsmanagement“ als mögliche Masterarbeit diskutierten, kamen wir auf die Idee, eine Ethnographie der Ethnographen durchzuführen. Getreu dem Film „Kitchen Stories“ (N/S 2003) könnte man in einer Innovationsagentur die Beobachter bei ihrer Arbeit beobachten. Da wir den Zugang … weiterlesen »

Metal-Tagung „Hard Wired“

Vom 3. bis 5. Mai fand in Siegen die sechste Hard Wired-Tagung statt. Die von Florian Heesch, Reinhard Kopanski, Laura Patrizia Fleischer und Aleksandar Golovin organsierte und moderierte Veranstaltung führte Vertreter*innen der Metal Studies in einem internationalen Austausch zusammen und bot unter der Leitfrage nach der Bedeutung und Auswirkung von … weiterlesen »

Wie arbeiten eigentlich Kulturwissenschaftler*innen?

Neben den Rezensionen haben wir auf diesem Blog die Kategorie „Aus der Bibliothek“ eingeführt. Hier möchten wir in aller Kürze Bücher vorstellen, die wir gerne mit der Leserschaft teilen würden, die wir vielleicht für besonders empfehlenswert halten, die ggf. schon älter sind oder keiner ausführlichen Rezension mehr bedürfen. Ich möchte … weiterlesen »

Ambivalenzen in der Auseinandersetzung mit Popfeminismus

– von Martha-Lotta Körber. Die Repräsentation von Feminismen in der Popkultur zeigt sich in verschiedenen Performances, verkörpert von unterschiedlichen Künstler*innen mit ebenso unterschiedlichen Ansprüchen an feministische Traditionslinien. Die Diskussionen über Popfeminismus und Celebrity Feminismus zeitigen sowohl im journalistischen als auch im wissenschaftlichen Diskurs eine hohe Ambivalenz, verorten emanzipatorische Potenziale zwischen … weiterlesen »

Beobachtungen zur Kneipenkultur

Gelegentlich ist nach einem langen Tag am Institut ein kühles Blondes nicht die schlechteste Idee. Als der Kollege dann noch sagte, er käme aus Köln und dort gebe es ja so etwas wie Kneipenkultur, konnte ich mich als Düsseldorfer nicht zügeln. Die Idee zu dieser Hausarbeit war geboren. Ich ging … weiterlesen »

Rezension: Analytik der Revolte. Über agonistische Konstellationen von Macht, Freiheit und Subjekt im Anschluss an Michel Foucault

– von Maren Pusback. Was ist eigentlich eine Revolte? Diese Frage ist mit Blick auf das politische Geschehen dieser Tage brandaktuell. Der Klappentext der 367 Seiten starken Abhandlung verweist auf Bewegungen wie Occupy Wall Street, den Arabischen Frühling und den Mai 1968. Anstelle einer enggeführten Aushandlung anhand dieser exemplarischen Ereignisse … weiterlesen »

Bericht zur Tagung „Hybridisierung inszenierter Ereignisse“.

Die Tagung „Hybridisierung inszenierter Ereignisse. Zur Diskussion zeitgeistiger Veranstaltungen“, welche vom 8. bis zum 9.4.2016 an der TU Dortmund stattfand, zielte auf eine genauere Bestimmung des Konzepts der Hybridität. Unter diesem Vorzeichen wurden Vorträge aus der Soziologie und anderen Geisteswissenschaften gehalten, die Hybridisierungsprozesse in verschiedenen Kontexten aufzeigten. Im Rahmen der … weiterlesen »

„Nicht nur sauber, sondern rein“ – Zur Kontingenz von Textilreinheit

1 Einleitung Wenn in Düsseldorf wieder der Geruch von Waschmittel in der Luft liegt, dann ist klar: die Schlote des Henkel-Werks verunreinigen die Luft. Dann riecht es nach Persil oder nach Spee und die Anwohner schimpfen über die Geruchsbelästigung. Dann hilft nur der Blick auf die Weiße Dame, die gleichsam … weiterlesen »

Schaubild zu Walter Benjamin – Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit

– von Sandra Awe. Schaubilder können dabei helfen komplexe Texte verständlicher zu machen und dessen grundlegende Struktur herauszuarbeiten. Im Rahmen des Seminars „Öffentliche Kulturarbeit und Medien“ ist folgendes Schaubild zu Walter Benjamins Aufsatz „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“ entstanden. Damals für mein eigenes Verständnis und zur Veranschaulichung für meine … weiterlesen »