Ambivalenzen in der Auseinandersetzung mit Popfeminismus

– von Martha-Lotta Körber.

Die Repräsentation von Feminismen in der Popkultur zeigt sich in verschiedenen Performances, verkörpert von unterschiedlichen Künstler*innen mit ebenso unterschiedlichen Ansprüchen an feministische Traditionslinien. Die Diskussionen über Popfeminismus und Celebrity Feminismus zeitigen sowohl im journalistischen als auch im wissenschaftlichen Diskurs eine hohe Ambivalenz, verorten emanzipatorische Potenziale zwischen kritischen und affirmativen Positionen zum Mainstream. Die Geschichte dieser Konzepte ist verwobenen mit Interventionen aus subkulturellen Kontexten wie der Riot Grrrl-Bewegung, die mit einer klar formulierten Agenda die hegemonialen Vorstellungen von Weiblichkeit in der Unterhaltungsindustrie kontrastierten. Ob politische Inhalte im Zuge prominenter Aneignungsformen noch erkennbar sind oder ob die Popularisierung des Begriffs des Feminismus durch Stars wie Beyoncé oder Lady Gaga eher der Profilierung der eigenen Marke dient, diskutiert Martha-Lotta Körber in dieser Hausarbeit.

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