Oleg Pronitschew, M.A.

VitaOleg Pronitschew
2005–2011:
Studium der Europäischen Ethnologie/Volkskunde, Politischen Wissenschaft, Neueren deutschen Literatur- und Medienwissenschaft in Kiel und Valencia (Spanien)

2009–2010:
Praktikum am Seminar für Europäische Ethnologie/Volkskunde in Kiel; Leitung eines Tutoriums zur Vorlesung „Kulturtheorie“

2011:
Studienabschluss mit der Magisterarbeit „Das Aushandeln jüdischer Identität in Kiel und Hamburg. Ein Vergleich“

2011–2013:
Lehrkraft für besondere Aufgaben am Seminar für Europäische Ethnologie / Volkskunde der CAU Kiel

2014:
Assistenzkraft im Audioarchiv des Norddeutschen Rundfunks

ab April 2013:
Promotionsstudent im Fach Europäische Ethnologie/Volkskunde. Dissertationsprojekt: Ein Ton für das Leben. Ein Leben für den Ton. Zur praxeologischen Konstruktion von Musiker-Wirklichkeiten.

ab April 2014:
Promotionsstipendiat des Ernst-Ludwig-Ehrlich-Studienwerks e. V. in Berlin

Forschungsschwerpunkte:

  • Theoretische Schwerpunkte:
    –  Kultur- und sozialwissenschaftliche Praxis- und Diskurstheorien
  • Thematische Schwerpunkte:
    –  Kulturanthropologische Erforschung von Imaginationen im Bereich der Popularmusik
    –  Lebensweltliche und semiologische Entwicklung der Jüdischen Gemeinschaft in Norddeutschland seit 1990 (mit Rückgriff auf die Periode in der BRD seit 1945)

Interessen:
Alles rund um Unterhaltungsmusik(en), Entwicklung der jüdischen Gemeinschaft (in Deutschland und im internationalen Vergleich), ehrenamtliche Tätigkeit in jüdischen Initiativen

Publikationen:
Artikel
Zusammen mit Peter Hinrichs: Performing Disorder. In: Popular Music Studies Today. Proceedings of the International Association for the Study of Popular Music 2017. Wiesbaden 2017, S. 149–158.

»Seine eigene Stimme finden«. Subjektivierungsformen und Handlungspotenziale in Musikerinterviews. In: Andreas E. Schmidt (Hg.), Zwischen Virtuosität und Struktur. Kulturanthropologische Reflexionen zu Gestaltungsprozessen im Alltag (= Praxis und Kultur, Bd. 4), Göttingen 2015, S. 205–255.

Revitalisiert und gespalten. Der Diskurs in der deutschsprachigen Printpresse um Konflikte in den jüdischen Gemeinden von Hamburg und Schleswig-Holstein von 2004 bis 2005. In: Medaon. Magazin für jüdisches Leben in Forschung und Bildung 9 (2015), 16, S. 1–13. Online unter: http://www.medaon.de/pdf/medaon_16_Pronitschew.pdf

Die Vermittlung einer Haltung – Subjektivierungsformen in Instrumentalstudiengängen. In: Michael Ahlers (Hg.), Popmusik-Vermittlung. Zwischen Schule, Universität und Beruf (= Theorie und Praxis der Musikvermittlung, Bd. 14), S. 187–202.

Jüdische Identitäten in norddeutschen Gemeinden. In: TOP Nr. 44/22. Jhg. 2012 (= Berichte der Gesellschaft für Volkskunde in Schleswig-Holstein), S. 21–41.

Filmanalyse: Standing In The Shadows Of Motown. In: Kieler Beiträge zur Filmmusikforschung, 2, 2008 / 159.

Rezensionen
Rezension zu: Ranan, David: Die Schatten der Vergangenheit sind noch lang. Junge Juden über ihr Leben in Deutschland. Berlin 2014 / Gromova, Alina: Generation „koscher light“. Urbane Räume und Praxen junger russischsprachiger Juden in Berlin. Bielefeld 2013. In: H-Soz-Kult, 04.12.2014.

Tagungsbericht: „Analysing Jewish Europe today: perspectives from a new generation“ vom Joint-Distribution-Committe International Centre for Community Development im American-Jewish-Commitee-Berlin-Ramer-Institute, 25.–27. Oktober 2013. In: Kieler Blätter zur Volkskunde 46/2014.

Rezension zu: Alina Gromova, Generation »koscher light«. Urbane Räume und Praxen junger russischsprachiger Juden in Berlin. Berlin 2013, 306 S. In: Kieler Blätter zur Volkskunde 46/2014, S. 211–215.

Rezension zu: Gertraud Koch/Warneken, Bernd Jürgen (Hg.), Wissensarbeit und Arbeitswissen. Zur Ethnografie des kognitiven Kapitalismus. (= Schriftenreihe der Kommission Arbeitskulturen in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde, Bd. 5). In: Kieler Blätter zur Volkskunde Nr 46/2014, S. 220–223.

Rezension zu: Thomas Düllo, Kultur als Transformation. Eine Kulturwissenschaft des Performativen und des Crossover. Bielefeld 2011, 654 S. In: Kieler Blätter zur Volkskunde Nr. 44/2012, S. 162–165.